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Wertheim im Nationalsozialismus aus Opferperspektiven

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Dieter Fauth: Wertheim im Nationalsozialismus aus Opferperspektiven. Gedenkbuch zum Projekt Stolpersteine

2013, Gebundene Ausgabe; DIN A 4; 764 Seiten; ca. 450 Abb.; ISBN 978-3-933891-26-6

  

Über das Buch

Das Gedenkbuch für Opfer des NS-Regimes bietet die Lebensgeschichten von ca. 700 Wertheimer Bürgern, die im Nationalsozialismus ermordet wurden oder schwere Verfolgungen hinnehmen mussten und überlebten. Hierbei sind auch die Stadtteile und Eingemeindungen Wertheims einbezogen. In dem ganz aus Archivgut erarbeiteten Buch werden die Lebensgeschichten von 38 Personen geschildert, die Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen wurden (Teil 1), von mehreren Hundert jüdischen Mitbürgern, die entweder ermordet wurden oder durch Auswanderung vor den Verfolgungen fliehen konnten (Teil 2) sowie von Wertheimern, die aufgrund ihrer politischen oder religiösen Überzeugung als Andersdenkende ermordet bzw. verfolgt wurden (Teil 3). Ausführliche Einleitungen zu jedem dieser drei Buchteile zeigen auf, wie Verfolgung im NS-Regime praktiziert wurde und wie Opfer Verfolgung erlitten, sich ihr widersetzten oder ihr ausweichen konnten. Besonders durch diese Einleitungen kommt dem Buch eine überregionale Bedeutung zu. Aber auch viele Personenartikel zeigen durch ihre Ausführlichkeit Typisches an Strukturen der Verfolgung im NS-Regime bezogen auf verschiedene Verfolgtengruppen. Interviews mit Wert­heimern, die selbst Zeitzeugen oder Kinder von damaligen Zeitzeugen sind, lassen das damalige Geschehen noch einmal lebendig werden (Teil 4). Ein Ortsregister zeigt die vielfältigen geografischen Verflechtungen der dargestellten Personen und kann Verwaltungen und Bürgern anderer Orte in Deutschland rasch die Bedeutung dieses Buches für ihre Region erschließen.

 

Über den Autor

Dieter Fauth (* 1956; siehe www.dieterfauth.de) studierte evangelische Theologie, Pädagogik und Mathematik in Reutlingen, Tübingen sowie Heidelberg und erwarb die Lehrbefähigung für Realschulen und für Hochschulen (venia legendi). Er schrieb dieses Gedenkbuch als Lehrer an der Comenius-Realschule Wertheim in den Jahren 2009 bis 2013. Hierbei beflügelte ihn die anhaltende Unterstützung der Paten für 73 Stolpersteine in der Stadt und ihren Eingemeindungen, der 34 mitarbeitenden Schüler aus mehreren Wertheimer Schulen, seines Kollegiums und aus der Bürgerschaft von Wertheim. Ungezählte Ergänzungen und Verbesserungen des Buchtextes, deren Beiträger alle an entsprechender Stelle namentlich vermerkt sind, zeugen von einer großartigen Kooperation, erwachsen aus einer spürbaren Betroffenheit. Das Gedenkbuch wäre ohne all diese Unterstützung nicht geschrieben worden. Möge es die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachhalten und Solidarität mit heutigen Randgruppen erzeugen.


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